Direkter Handel, vollständige Rückverfolgbarkeit und sorgfältig ausgewählte Parzellen bilden die Grundlage unserer Kaffees. Jede Sorte stammt von einer einzelnen Farm, die eine oder mehrere Plantagen hat und auf dieser einen Plantage gab es genau diese Parzellen, die wir haben wollten.
Ein Teil oder die gesamte Ernte (wenn das Geld ausreicht ;-) ) wird in kleinen Chargen geröstet, um ihren charakteristischen Ausdruck unverfälscht zu bewahren. So entsteht Kaffee, der nicht standardisiert ist, sondern Herkunft, Terroir und Varietät in ihrer klarsten Form sichtbar macht.
Limitierte Lots. Ausdrucksstarke Prozesse. Klare Handschrift.
BRASILIEN · Fazendas Dutra · Walter & Ednilson Dutra
Nach dem Honey letztes Jahr, nun als Natural wieder auf Lager.
BRASILIEN · Fazendas Dutra · Walter & Ednilson Dutra
Im Sherry-Fass gereifter Kaffee - abgefahren!
Kaffees jenseits klassischer Varietäten. Geringe Ernten. Hoher Charakter.
BRASILIEN · Fazendas Dutra · Walter & Ednilson Dutra
Reduzierter Koffeingehalt - voller Geschmack
INDIEN · Badra Estates · Jacob Mammen
Die dritte Kaffeeart - höchste Zuckergehalt aller Kaffees auf der Welt als Natural
INDIEN · Badra Estates · Jacob Mammen
Die dritte Kaffeeart - gewaschen und dadurch klar, aber immer noch extrem süß
Fermentation als Gestaltung. Komplexität als Ergebnis.
INDIEN · Badra Estates · Jacob Mammen
Kontrollierte Fermentation mit lokaler Hefe. Wir erreichen hier nicht nur eine leckere Balance, sondern auch eine Geschmackslinie, die bis zum letzten Schluck überrascht
Besondere Varietäten, die es sich auf unseren Farmen gemütlich gemacht haben, aber eigentlich von ganz wo anders her kommen
EL SALVADOR · Finca La Buena Esperanza · Andrés Quintanilla
Unsere vierte Kirschfarbe - weltweit bereits Fuß gefasst, nun auch bei uns erhältlich in zwei Röstprofilen
INDIEN · Badra Estates · Jacob Mammen
Gelbe Kirschfarbe? Unmöglich in Indien..oder? Britische Vorbesitzer holten die Pflanzen über Kontakte aus Kenia
INDIEN · Badra Estates · Jacob Mammen
Der wohl klassischste CxR, den man so finden kann. Nussig, würzig, alkoholisch, viel Körper und nicht ganz doppeltes Koffein
INDIEN · Badra Estates · Jacob Mammen
SLN274 meets Old Paradenia - purer Canephora Genuss aus zwei Varietäten
Direkt gehandelt, mit Respekt gegenüber Mensch und Natur angebaut, gepflückt und verarbeitet – damit Herkunft, Menschen und Wertschöpfung im Kaffee nicht nur Teil eines Kaufvetrags, sondern einer jeden Tasse werden.
Für uns beginnt Nachhaltigkeit bei langfristiger Verlässlichkeit. Statt kurzfristiger Abwechslung im Sortiment, wie es die meisten Röster auf unserem Niveau machen, bevorzugen wir ausgewählte Parzellen über viele Jahre und teilen ihre Ernten kontinuierlich mit euch. Denn echte Qualität entsteht nicht im Rhythmus des Marktes und Trends, sondern in der Zeit, die man ihr gibt. Natürlich kann mal ein Äthiopier in dem Jahr gut performen, aber bereits im nächsten Jahr geht die Farm leer aus und gewinnt keine Preise.
Unsere Kaffees bzw. die Farmen gewinnen ebenfalls oft nationale Wettbewerbe, aber das ändert nichts an unserem Einkauf.
Terroir, Varietät und Aufbereitung bilden die Grundlage unserer Auswahl. Während viele Röstereien ihr Sortiment regelmäßig wechseln, um Vielfalt zu schaffen, verstehen wir Vielfalt als Ergebnis gewachsener Beziehungen. Es tauchen nicht nur einzelne Farmen kurz auf und verschwinden wieder – unsere fünf Kaffeebauer bleiben Teil einer Zusammenarbeit, die auf Stabilität, Vertrauen und Entwicklung basiert.
Wir haben uns bewusst 2013 für diesen Weg entschieden und können seit 2016 in Wiesbaden rösten und diesen Weg mit euch teilen.
Unser Röststil pendelt sich irgendwo im medium roast ein - bewusst!
So erschaffen wir ausgewogene, vielschichtige Tassen, die sich flexibel für verschiedene Zubereitungen eignen. Brasilianische Kaffees zeigen dabei oft nussige, schokoladige Noten und eignen sich besonders für kräftigere Espressozubereitungen oder klassischen Filter. Kaffees aus Mexiko und El Salvador rösten wir meist etwas heller, um ihre fruchtig-floralen Noten zu zeigen und Eleganz zu bewahren. Indische Kaffees entwickeln wir dunkler – mit Fokus auf Würze, Tiefe und kraftvolle Struktur, ohne ihre Balance zu verlieren.
Oder: alles ganz anders. Rösten ist ein Handwerk, welches teilweise innerhalb von wenigen Minuten entschieden werden muss und dabei passieren natürlich auch manchmal "Fehler", die uns erfahrener machen und wir lernen bspw. wie spannend ein hell gerösteter Brasilianer oder ein kräftigerer El Salvadorianer sein können.
Einige Ernten sind so besonders, dass wir sie vollständig und exklusiv beziehen. Nicht aus Exklusivität um ihrer selbst willen, sondern aus Verantwortung gegenüber Ursprung und Qualität. Irgendwo spielt da auch etwas Ehrgeiz mit. Nicht umsonst wurden wir 2020 zur beliebtesten Rösterei in Hessen gewählt.
Durch Vorfinanzierung schaffen wir Planungssicherheit auf der Farm und ermöglichen gleichzeitig den Zugang zu außergewöhnlichen Kaffees für unsere Kunden.
Dazu gehören unter anderem unser Aramosa von den Fazendas Dutra oder der Liberica von den Badra Estates – Kaffees, die in dieser Form nur selten bis gar nicht verfügbar sind - und das weltweit!
Diese Kaffees sind kein fester Bestandteil des Sortiments, sondern Momentaufnahmen besonderer Ernten – und genau darin liegt unsere Profession. Wir sind (noch) klein genug, um schnell agieren und Ernten sichern zu können.
Viele unserer limitierten Kaffees sind seltene Varietäten, die nur in kleinen Mengen angebaut werden. Sie sind nicht für den Massenmarkt gedacht, sondern ein wichtiger Beitrag zur Zukunft des Kaffees. Gemeinsam mit unseren Partnern verstehen wir diese Vielfalt nicht als Risiko, sondern als Notwendigkeit – auch im Kontext des Klimawandels.
Dass diese Kaffees nicht dauerhaft verfügbar sind, gehört dazu. Jede neue Ernte ist daher keine Wiederholung, sondern eine Rückkehr zu schönen Erinnerungen.
Unser Gründer begann 2016 mit den ersten Röstungen auf einem 2kg Röster. Nach Jahren der Ausbildung und praktischer Erfahrung folgte 2018 die Eröffnung der Kaffeebar in der Rüdesheimer Straße, sowie der Umzug der Rösterei ins Untergeschoss.
Seitdem verfolgen wir einen klaren Anspruch: die Wertschöpfung im Ursprung nicht zu überdecken, sondern sichtbar an unserer Kaffeebar zu machen. An dieser kann man unterschiedliche Kaffees als Filter probieren und auch eine kleine wechselnde Auswahl als Espresso.
Auch zehn Jahre später wird alles gleich gemacht. Zwar sind die Röstmaschinen etwas größer, aber die Röstprofile werden auch immer besser ;-)
