Torre Taquara Preta Yellow

Ein gelber Catuai, pulped natural aufbereitet, von einer unserer ältesten Parzellen, die wir praktisch seit Tag 1 kennen.

 

Torre Taquara Preta Yellow

 

KAFFEEFARMER Walter & Ednilson Dutra · HERKUNFT Brasilien · KAFFEFARM Fazendas Dutra · PLANTAGE Àgua Limpa · PARZELLE Torre Taquara Preta · ANBAUHÖHE 1250 m · VARIETÄT Catua Amarelo · VERARBEITUNG Pulped Natural · BOHNENGRÖßE 16up · ERNTEMENGE 1680 kg

 

Um frisch gemahlenen Kaffee zu erhalten, schreiben Sie uns bitte im Notiz-Feld des Bestellprozesses für welche Zubereitung wir den Mahlgrad einstellen sollen. Ansonsten versenden wir die Bestellung als ganze Bohnen.

 

Mittelkräftige Röstung, Torre Taquara Preta, Pulped Natural

10,90 €

43,60 € / kg
  • 0,25 kg
  • Verfügbar
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Catuai Amarelo

 

Die Arabica-Varietät "Catuai" ist eine Kreuzung aus dem Mundo Novo und einem Caturra.

Um die großen Tipica Kaffeepflanzen samt ihrer weiten Sträucher ein wenig "Pflück-Gerechter" zu bekommen, hat man diese mit den kleinen, kompakten Bourbon Pflanzen gekreuzt. In der Hoffnung DIE Kaffeepflanze zu bekommen, entpuppte sich das Resultat als sehr aufwendiges Ergebnis, denn der daraus entstandene "Mundo Novo" wächst bis zu 4 Meter hoch.

Caturras sind sehr beliebte Kaffees aus der Bourbon-Linie, also auch wieder kleinere Pflanzen. In den Fünfzigern nahm man diese und kreuzte sie mit dem Mundo Novo, um den Catuai zu erhalten.

Ab den 70ern wurden der Catuai in Brasilien gezeigt und nahm dann seinen Lauf über den gesamten Kontinent. Heute sind das die am meisten verbreiteten Arabicas in Südamerika. Catuai hat gute Erträge, einen angenehmen Wachstum und kann sehr dicht bepflanzt werden.

Tipp: Witzigerweise kennen unsere Mexikaner diese Varietät gar nicht, denn in Mexiko nennt man es "Garnica". Also nicht wundern, wenn ihr dieses Wort mal auf einer Packung liest, das ist die gleiche Varietät.

 

Gelbreife vs rotreife Kaffeekirschen

 

Die Farbe der Kaffeekirsche ist in der Kaffeepflanze genetisch definiert. Da gelbreife Kaffeekirschen eine dünnere Haut haben, sind diese anfälliger gegenüber klimatischen Umständen wie Regen, Frost oder auch Angriffen von Schädlingen. Gleichzeitig sind gelbreife Kaffees aber auch etwas süßer. Ebenfalls bekannt bei Früchten, je heller eine Frucht, umso süßer ist sie.

Leider lockt diese Süße auch Schädlinge an, sodass sich im Laufe der Kaffee-Geschichte, die rotreifen Kirschen behauptet haben und auch heute weitaus beliebter bei Bauern sind. Man kann ungefähr davon ausgehen, dass heute nur ca. 5% der Kaffees weltweit gelbreif sind.

Wie ihr euch vorstellen könnt, sind genau diese dann umso spannender für uns und unsere Kaffeebauern. Die Dutras lassen sich da nicht die Butter vom Brot nehmen, deshalb haben wir hier einen wunderbar süßen und komplexen gelben Catuai. 

 

Röstung und Geschmacksprofil

 

Diesen Ausgangspunkt nehmen wir und rösten den Kaffee als Medium-Dark Roast. Während der Maillard-Phase können wir den höheren Zuckergehalt in spannende, vielschichtige Aromen umwandeln.

Es entsteht ein wunderbar vielfältiger Espresso. Anfangs noch etwas floral, entwickeln sich dann Röstaromen von hellem Karamell, reife Birne mit Honig, Nuss. Lange Verweildauer, auch etwas dunkle Röstaromatik ist mit dabei. Sollte man einfach selber für sich ausprobieren und erfahrungsgemäß lässt man einen gelbreifen Kaffee nicht so schnell los.